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Decortin

Decortin Schmerztherapie
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Decortin basiert auf dem Wirkstoff Prednisolon und besitzt stark entzündungshemmende Eigenschaften. Es kommt daher besonders bei Schmerzerkrankungen mit entzündlicher Komponente zum Einsatz, oft machen wir uns aber auch seine abschwellende Wirkung zu Nutze. Das künstlich hergestellte Hormon trägt die Bezeichnung Glucocorticoid und fällt unter die Gruppe der Steroidhormone.

Seinen natürlichen Äquivalenten hat dieser Wirkstoff in der Nebennierenrinde des menschlichen Körpers in Form von Cortisol oder Hydrocortison. Neben der Bekämpfung von Entzündungen dient es auch als Antiallergikum. Eine langfristige und zu hohe Dosierung geht mit zahlreichen Nebenwirkungen einher und schwächt die Verteidigungskräfte des Organismus. Als Folge steigt die Anfälligkeit für Infekte bei unsachgemäßem Gebrauch an.

Übliche Produkte auf Basis von Decortin

Das Medikament Decortin wird hauptsächlich als Tabletten für die orale Einnahme vertrieben. Des Weiteren gibt es Pulver zur Lösung in Flüssigkeit, die meist in Kombination mit Infusionen zum Einsatz kommen. Weitere Alternativen mit dem identischen Wirkstoff existieren für ein breites Spektrum an Anwendungsbereichen. Dazu gehören Präparate wie Salben, Zäpfchen oder Cremes für die lokale Anwendung auf der Haut. Decortin ist in verschiedenen Stückzahlen und Dosierung (1 mg, 5 mg, 20 mg, 50 mg) pro Packung erhältlich. Alle Medikamente unterliegen der Rezeptpflicht.

Wirkungsweise von Decortin

Der Wirkstoff Prednisolon besitzt eine das Immunsystem unterdrückende Wirkung. Als Folge verringert sich die Entzündungsneigung im Körper und Intensität von allergischen Reaktionen bei der Einnahme. Die Verbreitung von Entzündungsreaktionen wird durch die Blockade entsprechender Abwehrzellen abgeschwächt. Typische entzündliche Überreaktionen auf bestimmte Ereignisse im Körper lassen sich damit besser kontrollieren. Zudem greift Decortin in den Stoffwechsel von Kohlenhydraten und Fetten ein, weshalb eine genaue Berücksichtigung der möglichen Nebenwirkungen notwendig bleibt.

Anwendungsbereiche von Decortin

Das Einsatzgebiet des Cortisons ist vielfältig und zielt in erster Linie auf ausufernde Entzündungen im Körper, die nicht auf alternative Therapien anschlagen. Typische Fälle sind etwa schwer zu kontrollierende Allergien wie der Heuschnupfen, Reizungen an Hautoberfläche oder im Bereich der Augen. Da eine Überreaktion der menschlichen Abwehrzellen potenziell lebensbedrohliche Folgen haben kann, dient die Gabe von Decortin auch zur Vorbeugung eines allergischen Schocks. Des Weiteren findet Decortin Anwendung zur Bekämpfung von Hirnödemen oder einer bakteriell bedingten Meningitis. Zur Eindämmung einer Abstoßreaktion wird es ebenfalls Patienten mit organischen Transplantaten verabreicht. Dies ermöglicht langfristig die Integration fremder Organe und Zellen, ohne eine aggressive Reaktion des Immunsystems zu provozieren.

Als lebensrettende Maßnahme erweist sich Decortin ebenfalls bei schweren Atemwegs- und Lungenerkrankungen. Zu dieser Kategorie zählen das Asthma bronchiale oder die chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, auch COPD genannt. Bei starken Anfällen von Atemnot ermöglicht das Hormon eine ruhigere und effizientere Aufnahme von Luft. Ähnlich wirkt es bei der Therapie des Pseudokrupphustens und dient als Notfallmedikament bei schwer gelagerten Fällen. Speziell für die Behandlung von Kindern bietet Decortin Zäpfchen für die Einfuhr in den After an. Die Nierennebenrinde verliert durch Morbus Addison die Fähigkeit, ausreichende Mengen von Cortisol zu produzieren. Bei Mangelerscheinungen frischt das Medikament den Bestand an Glucocorticoiden im Körper wieder auf. Eine ähnliche Symptomatik tritt bei einer Fehlfunktion der Hirnandrangsdrüse auf.

Auch bei entzündlichen und schmerzhaften Erkrankungen an Gelenken wie die Polyarthritis wird es zur Linderung verabreicht. Hilfreich kann die Behandlung mit Decortin bei chronischen Autoimmunerkrankungen wie Lupus, Morbus Chron oder Colitis ulcerosa sein. Zudem kommt dessen Wirkstoff bei neurologische Krankheitsbildern wie Multiple Sklerose zum Einsatz. In einigen Fällen dient es als Therapeutikum von starken Kopfschmerzen oder eines Hörsturzes mit Tinnitus. Unangenehmen Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen bei der Chemotherapie von Krebsleiden wirkt Decortin entgegen und macht die Behandlung für Betroffene erträglicher.

Dosierung von Decortin

Eine angemessene Dosierung hängt stark von der Schwere der Erkrankung ab und darf nicht nach eigenem Ermessen erfolgen. Entscheidende Faktoren für die richtige Dosis sind neben der Art der Erkrankung auch Größe, Alter, Geschlecht und Gewicht. Da die Hormonproduktion im Körper nach einem biologisch geregelten Zyklus funktioniert, empfiehlt sich die Einnahme von Decotrin zu festgelegten Tageszeiten. In Übereinstimmung mit der körperlichen Produktion sollte die höchste Dosis in den Morgenstunden erfolgen. Der Gebrauch von Tabletten ist in Kombination mit einer Mahlzeit und reichlich Flüssigkeit vorgesehen. Plötzliches Absetzen des Medikamentes führt in der Regel zu einer Reihe von vermeidbaren Nebenwirkungen. Nach ärztlicher Anordnung müssen Patienten deshalb langsam nach einem genauen Plan die Einnahme und Dosis reduzieren.

Hinweise und Nebenwirkungen

Decortin kann im Laufe der Therapie negativen Einfluss auf den Blutdruck ausüben, sofern Patienten an Bluthochdruck leiden. Zudem besteht die Gefahr auf Auswirkungen im Bereich der Augen. Der Eingriff in den Zuckerstoffwechsel stellt zudem ein Risiko bei Menschen mit Diabetes mellitus dar und verschärft die Symptomatik der Osteoporose. Besonders bei einem bereits bestehenden Infekt ist große Vorsicht bei der Anwendung von Decotrin geboten. Virale Erkrankungen wie etwa die Windpocken oder Lippenherpes müssen zunächst vollständig ausheilen. Gleiches gilt für Impfungen. Hier muss eine Wartezeit von bis zu acht Wochen vor und nach dem Zeitpunkt der Impfung eingehalten werden. 

Tags: Decortin

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